In der Klasse 4c ist das Mangafieber ausgebrochen und da sich die Zeichnungen der Künsterinnen und Künstler durchaus sehen lassen können, wollen wir sie auf unserer Seite veröffentlichen. Passend dazu hat Antonia eine kurze Einführung in das Zeichnen von Mangas verfasst. Viel Spaß beim Lesen und Gucken

 

ÜBER MANGAS

 

Mangas sind Comics, sie werden von hinten nach vorne und von rechts nach links gelesen. Sie kommen aus Japan und sind sehr beliebt. Es gibt viele verschiedene Arten, z.B. Shoujo, das ist mehr was für Mädchen, denn es sind besonders romantische Geschichten. Da gibt es aber auch noch Shojo, es klingt gleich, ist es aber nicht, denn Shojo ist berühmt für seinen großen leuchtenden Augen und bei Shoujo geht es um Küsse und Lieben und die Augen sind kleiner. Chibis sind eine süße Mangaart, es sind ganz kleine "Menschlein".

 

Shojo ist unverwechselbar und wahrscheinlich der beliebteste Manga-Stil der Welt. Vor allem ist es einer der wenigen Stile, der Mädchen und Jungen gleichermaßen gefällt. Die Gesichter der Figuren sind jung, hübsch und charmant - kurz: bezaubernd. Kleidung und Frisuren sind anmutig und schön. Während bei vielen Mangas Schlachten und Kampfszenen im Vordergrund stehen, geht es bei Shojo mehr um Freundschaft und Abenteuer. Natürlich gibt es speziell in der Abteilung Zaubermädchen und Jungs spannende Actionszenen, doch haben die meisten Figuren mit ganz normalen Problemen zu tun, die Jugendliche beschäftigen.

Während es in Japan für jeden Geschmack spezielle Stile und passende Geschichten gibt, konnten sich in Deutschland erst wenige Stilrichtungen durchsetzen. Zuerst begeisterten Science-Fiction-Mangas und actiongeladene Robotergeschichten (Mecha genannt) die männlichen Leser. Mit der Zeit fanden aber auch romatische Geschichten ihren Weg in die deutschen Verlage und erobern das weibliche Publikum.

 

Der Shoujo-Stil hat in Japan eine besondere Position und gewinnt auch bei uns immer mehr Fans. Shoujo ist das japanische Wort für Mädchen - und Mädchen sind die Hauptzielgruppe, wenn auch nicht die ausschließliche. Charakteristisch für diese Comics ist ein sehr leichter und detaillierter Zeichenstil. Oft werden die Hintergründe gar nicht so differenziert ausgearbeitet, weil es vor allem um die Ausstrahlung der Figuren und die Stimmung der Bilder geht. Die Geschichten handeln oft von jungen Mädchen, die mit ganz normalen Alltagsproblemen zu kämpfen haben: Schule, Eltern, Erwachsenwerden - und wie im wirklichen Leben nimmt die Liebe im Leben der Mangafiguren viel Platz ein. Der Erfolg der Geschichten beruht darauf, dass sich die Leser so leicht mit den Figuren identifizieren können.

Neben den Alltagsgeschichten umfasst das Shoujo-Genre aber auch Fantasy-Geschichten und Stories über Magicalgirls, Mädchen, die sich durch Zauberkraft in Superheldinnen verwandeln, um dann die Welt zu retten oder wenigstens ihre Stadt zu retten.

 

Jetzt kommt noch was über Chibis und dann kann man Mangabilder von den Juniormangazeichnern aus der 4c betrachten.

 

Willkommen in der Welt der Chibis und der sprechenden Pelztierchen. Chibi heißt der neuste Trend im Manga. Es sind fröhliche, niedliche, freche, listige, temperamentvolle - kurz gesagt, rundherum witzige Figuren. Ihr Siegeszug führte von Japan über Amerika und hat nun die ganze Welt erfasst. Chibis haben übertriebene Proportionen, darum wirken sie so niedlich, dass man sie knuddeln möchte. Aber Chibis sind nicht nur für Kinder. Es gibt sie in allen Rollen und Genres des Manga. Ob Teenager, Elfen, Hexen, Schulkinder, Fantasy-Krieger, Weltraum-Comander, Meerjungfrauen, Sportler, geniale Bösewichter, Teufel oder Engel - Chibis können alles verkörpern und obendrein sind sie sooo süß.

 

Text geschrieben und zusammengestellt von Antonia, 4c

 

 

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