Im Deutschunterricht haben wir in den letzten Wochen das Thema "Geschichten schreiben" behandelt und einige Geschichten umgeschrieben, manche weitererzählt und uns auch ganz eigene ausgedacht.

Jeder aus unserer Klasse hat nun eine seiner Geschichten ausgewählt und hier veröffentlicht. Viel Spaß beim Lesen!


Ist das eine Drachenspur?

Letzten Freitag, als ich endlich mit den Hausaufgaben fertig war, ging ich dick angezogen hinaus in den Schnee. Es hatte frisch geschneit und alles war noch unberührt. Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur im Schnee. Ich fragte mich, was das für eine Spur sein könnte. Ich hatte sie noch nie gesehen. War sie von einem Fabelwesen? Ich weiß nicht! Da hatte ich eine Idee! Ich dachte: Wenn ich den Spuren folgen würde, dann würde ich das Tier auch finden. Also machte ich mich auf den Weg. Ich ahnte aber nicht, dass mir ein gefährliches Abenteuer bevorstand! Denn schon bald stand ich mitten im Gebirge vor einer riesigen Höhle. Weil ich so mutig war und unbedingt wissen wollte, was das war, ging ich hinein. Plötzlich raschelte es in einer dunklen Ecke! Mir war Angst und Bange. Ich wollte um Hilfe schreien, aber ich brachte keinen einzigen Ton heraus. Denn dort, wo es geraschelt hatte, kam jetzt ein dicker, grüner Drache hervor. Mir stockte der Atem! Wahrscheinlich hatte der Drache noch mehr Angst als ich, denn er rief zitternd: "Mami!" Ich schöpfte neuen Mut, und flüsterte mit zittriger Stimme: "Wer bist du?" Er erwiderte, ebenfalls mit zittriger Stimme: "Ich bin ein Drachenbaby! Und heiße Diddy." Darauf ich: "Hallo Diddy, ich heiße Biggy. Du brauchst dich nicht zu fürchten, ich tue dir nichts, solange du mir auch nichts tust! Einverstanden?" "OK!" "Komm mit, ich lade dich ein zu blauer Grütze!" "Voll lecker!" Also aß ich mit Diddy blaue Grütze, es schmeckte wirklich vorzüglich, sah aber etwas eigenartig aus. Diddy sagte zu mir: "Du, weißt du was, wir bleiben am Besten für immer und ewig zusammen.
(Helena)


Die gefährliche Schlange

Seit Wochen war ich mit meinem Schiff allein auf den Ozean unterwegs. Da erblickte ich endlich Land. Ich legte an und sah mich um. Kein Lebewesen war weit und breit zu sehen. Ich ging weiter. Mein Atem stockte. Ich sah eine Stelle wo ein großer Goldschatz lag der von einem Tintenfisch bewacht wurde. Ich rannte zurück, doch plötzlich kam aus dem Gebüsch eine riesige Schlange und griff mich an. Mir lief ein kalter Schauer über den Rücken. Doch ich nahm meinen ganzen Mut zusammen und sprang über die Schlange. Ich lief so schnell ich konnte auf mein Schiff und fuhr ab. Nie wieder habe ich dieses Land betreten. (Franz)


Das sinkende Schiff

Seit Wochen war ich mit meinem Schiff allein auf dem Ozean unterwegs. Da sah ich endlich Land. Doch als ich auf die Insel zufuhr übersah ich die großen Felsen, die tief im Wasser lagen. Ich hörte ein Rumpeln und Kratzen. Als ich schnell unter Deck lief um nachzusehen, was passiert war, kam mir schon das Wasser entgegen. Das Schiff hatte ein Loch und begann zu sinken. Ich raste nach oben und ließ mein Rettungsboot zu Wasser und sprang hinterher. „Aber wie sollte ich jetzt vom Fleck kommen?“. Da sah ich einen Delfin. Plötzlich hatte ich eine rettende Idee. Ich ließ ein Seil ins Wasser, das ich mit einem Ende am Boot festknotete. Ich hatte Glück. Der Delphine nahm das Seil in seine Schnauze und zog mich an Land. Ich freute  mich, denn ich wollte endlich wieder das Land der Menschen sehen. (Justus R.)


Der falsche Schatz am Limes

An einem sonnigen Nachmittag beschlossen Leo und ich in den Wald zu gehen. Eine Weile schlenderten wir gemütlich dahin, bis wir auf eine alte verfallene Mauer stießen. Wir schauten hindurch und sahen plötzlich etwas blitzen. Wir liefen hin und sahen uns die Mauer genauer an. Die Mauer war der Limes. Wir hatten den Limes noch nie gesehen. Doch jetzt sahen wir ihn zum ersten Mal. Jetzt gingen wir zum Tor. Plötzlich blitzte wieder etwas auf. Ich ging in die Richtung des Blitzens. Wir trauten unseren Augen nicht. Überall lagen römische Helme, Münzen blitzten auf, und, und, und. Am meisten gefiel uns ein goldenes Schwert. Es glänzte im Sonnenschein. Wir entschieden, dass wir die Funde ins Museum bringen sollten. Doch plötzlich rannten Menschen auf uns zu. Zwei hatten Filmkameras in der Hand. „hey“, schrien sie. Tim schrie: „Der Schatz darf nicht in die Hände von Gaunern fallen“. Da sagte ein Mann: „Wir sind das Filmteam, wir drehen einen Film.“ Wir wurden rot im Gesicht. Es war uns sehr peinlich und wir gingen nach Hause. (Carl Gustav)


Seit Wochen war ich mit meinen Schiff allein auf dem Ozean unterwegs. Da sah ich Land. Doch da vorne kam ein riesiges Seeungeheuer auf mich zu. Ich wollte das Steuerrad weglenken, doch es wurde von einem Stein blockierte. Zum glück war  das Ungeheuer 30m weg, ich konnte noch den Stein vom Steuerrad wegmachen. Das Boot ist Richtung Westen gefahren, und das Seeungeheuer ist an mir vorbei geschwommen. Dann war ich in vier Stunden an Land. Ich war froh, als mich meine Freunde abgeholt haben. Das war eine gefährliche Bootsfahrt. (André)


Die Verbrecherjagd

Letzten Freitag als ich endlich mit den Hausaufgaben fertig war, ging ich dick angezogen hinaus in den Schnee. Es hatte frisch geschneit und alles war noch unberührt. Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur im Schnee. Ich beschloss den Fußabdrücken  nachzugehen. Zunächst folgte ich der Spur, aber sie hatte kein Ende. Da entdeckte ich eine Patrone von einer Pistole. Weiterhin folgte ich der Spur, sie führte in die Stadt. Nun folgte ich ihr so schnell ich konnte. Plötzlich sah ich wieder eine Pistolenkugel, es waren sogar mehrere, also war der Täter hier irgendwo. Ich lief weiter. Die Spuren führten in Richtung Geldbank. Jetzt spurtete ich noch schneller und sah schon wieder Pistolenkugeln. Während ich den Fußspuren weiter folgte, sah ich, dass diese etwas verwischt waren. Also glaubte ich, dass der Täter ebenfalls gerannt war. Vor der Bank war kein Mensch zu sehen. Deshalb ging ich vorsichtig hinein und sah „Barclay“. Er war erschossen worden. Ich sah, wie der Täter auf die Geldautomaten schoss und schlich mich an. Jetzt sprang ich dem Täter auf den Rücken und schlug ihm feste gegen den Kopf. Als ich noch einmal gegen seinen Kopf hauen wollte, erschoss er mich beinahe. Ich konnte gerade noch ausweichen. Dann boxte ich wie das „A-Team“ fünf Mal gegen seine Birne, so dass er ohnmächtig wurde. Jetzt zog ich ihm noch einmal eins über . Als nächstes ging ich hinaus und sagte zu einem Mann, dass er die Polizei rufen soll. Der  Täter wurde  gefesselt und kam für zwanzig Jahre ins Gefängnis. Ich bekam 1000,-- € von der Polizei. (Richard)


Die coole Wildschweinbande

Letzten Freitag, als ich endlich mit den Hausaufgaben fertig war, ging ich dick angezogen hinaus in den Schnee. Es hatte frisch geschneit und alles war noch unberührt. Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur im Schnee. Sollte ich ihr nachgehen? Was meint ihr? Ja, also los! Ich folgte der Spur. Auf einmal trennte sie sich. Das ist doch komisch dachte ich. Es ist doch eben nur ein Tier gewesen. Rechts oder links? Ich entschied mich für rechts. Und wieder ging ich der Spur nach.
Da, was war das?
Eine Höhle! Ich ging auf sie zu. Jetzt stand ich genau vor ihr. Ich überlegte, ob ich wirklich hineingehen sollte?
Ich denke schon, denn ich will doch etwas erleben. Also ging ich hinein. Inder Hölle sah es aus, wie in einem Palast. Überall Diamanten und Gold .Sollte ich etwas mitnehmen und verschwinden? Nein, man klaut doch nicht. Also ging ich weiter. Eine zweite Tür? Ja, richtig. Ich ging hinein und auf einmal war ich nicht mehr in dem schönen Palast, sondern in einem Dreckhaufen. Es sah aus wie im Schweinestall. Überall Matsch und Kacke. Zum Glück war ich mit einer Matschhose unterwegs so wurde ich nicht schmutzig. Ich ging weiter und sah plötzlich Wildschweine! Hilfe! Ich rannte um mein Leben und unglücklicherweise stolperte ich. Die Wildschweine wurden immer schneller. Ich stand eilig auf. Ich sauste an ihren Babys vorbei. Das war das Allerschlimmste, denn sie dachten ich wollte sie angreifen. Doch ich wollte doch nur nicht angegriffen werden. Plötzlich stand der mächtigste Wildschweinmann vor mir und brüllte zu den anderen: „Last sie in Frieden, sie tut euch nichts!“
Alle blieben stehen außer den Kleinen, die dackelten von hinten an und blieben bei uns stehen. Eines der anderen Wildschweine sprach: „Lasst sie mit uns gehen.“ Wir trödelten zu der Tür von der ich Euch erzählt habe. Die Wildschweine öffneten sie und wir standen wieder in den herrlichen Palast.
Sie erzählten viel über sich. Als sie fertig waren, sagte ich höflich: „ Leider muss ich jetzt gehen. Ich komme bestimmt bald wieder“. Sie antworteten: „Ok, bis bald.“ Und ich ging. Auf dem Weg nach Hause dachte ich, die werden mich schon bald wiedersehen. In diesem Moment klingelte mein Wecker und jetzt erst bemerkte ich, dass ich alles nur geträumt hatte. Ich kletterte aus meinem Bett, ging zur meiner Mama und erzählte ihr meinen schönen und spannenden Traum. (
Liisa)


 

Der Schneemensch

 

Letzten Freitag, als ich endlich mit den Hausaufgaben fertig war, ging ich dick angezogen hinaus in den Schnee.

Es hatte frisch geschneit und alles war noch unberührt. Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur. Sie war sehr groß. Ich wurde neugierig und folgte der Spur.

Die Spur führte in den Wald, zu einer Höhle. Ich ging in die Höhle.

Sie wollte kein Ende nehmen. Plötzlich hörte ich Schritte hinter mir.

Wer kann das wohl sein? Ein Schneemensch?

Ihr könnt euch sicher vorstellen, was für große Angst ich hatte. Zum Glück hatte ich eine Taschenlampe dabei, ich leuchtete hinter mich, und schrie los.

Hinter mir stand ein riesiger Mann. Er hatte am ganzen Körper schwarzes, langes Fell!

Meine Gedanken überschlugen sich. Gibt es Schneemenschen oder gibt es keine? Ich rannte weiter in die Höhle hinein. Plötzlich ging es nicht mehr weiter. Ihr könnt euch sicher denken, dass meine Angst noch größer wurde. Ich schrie einfach los. Jetzt konnte ich doch nicht die Nerven verlieren! Ich nahm meinen ganzen Mut zusammen, knipste die Taschenlampe an und rannte auf den Schneemenschen zu.

Als ich bei ihm angekommen war, hielt er mich fest, mein Herz klopfte mir bis zum Hals. Er holte eine Öllampe hervor und fragte mich warum ich Angst vor ihm hätte? Da erwiderte ich: „ Weil du so groß bist!“  Er entgegnete: „Vor mir brauchst du keine Angst zu haben !

Komm ich bringe dich nach Hause.“

„Gerne!“ flüsterte ich erleichtert.

Zu Hause angekommen bedankte ich mich noch bei dem Schneemenschen und sagte: „Ich kann ja bald mal wieder kommen?“ Der Schneemensch erwiderte, er würde sich freuen, wenn ich bald mal wieder kommen würde. Dann ging ich ins Haus, ich sah nicht wie der Schneemensch die Spuren von sich verwischte.

Ich erzählte meinen Eltern von meinem Erlebnis. Sie wollten es mir nicht glauben! Ich wollte ihnen die Spuren zeigen, da sah ich das sie weg waren.

Meine Eltern behaupteten, ich hätte es mir nur eingebildet. Aber ich wusste, dass es den Schneemenschen wirklich gibt. Auch wenn es die anderen nicht glauben wollten. (Anna) 

 


Das rote Tier

Eines Tages kam etwas Rotes auf meine Insel zu. Es war ein zweibeiniges Tier mit rotem Fell. Was konnte das nur sein ? War es gefährlich ? Sollte ich weglaufen ? Ich bekam Angst, aber ich war auch neugierig was das war. Die Neugier siegte. Ich ging darauf zu . Es war eine große rote Eidechse. Sie sprang an mir hoch und pieselte mir ins Gesicht. Am Abend roch ich immer noch nach Pipi. (Emily)


Ein unerwarteter Täter

Seit Wochen war ich mit meinen Schiff allein auf den Ozean. Da sah ich endlich Land. Ich freute mich riesig - das könnt ihr euch ja vorstellen. Doch  was war das!? Ein kleines Boot kam auf mich zu. Plötzlich sprang ein Mann raus. Er trug ein Messer bei sich. Ich hatte sehr Angst. Er kam auf mein Schiff. Ich fragte ihn:“ Was wollen sie?“ Der fremde Mann antwortete:“ Nicht so dumm fragen.“ Er stach mir das Messer in den Bauch. Ich schrie  auf! Das Blut spritzte, wir waren blutüberströmt. Er stach noch einmal zu und noch einmal. Ich konnte mich nicht wehren. Als er weg war, rief ich die Polizei mit letzten Kräften an. Sie fassten den Täter, und ich kam ins Krankenhaus. (Giuli)


Die Geschichte

Seit Wochen war ich mit meinem Schiff allein auf dem Ozean unterwegs. Da sah ich endlich Land. Doch da sah ich Haie, mein Boot brach auseinander. Ich fiel ins kalte Meer. Die Haie kamen näher und näher. Ich versuchte zu schwimmen, aber ich konnte gar nicht mehr schwimmen das Wasser war zu kalt. "Da - Land Land!", rief ich. Schade ich hatte nur Halluzinationen. Da sah ich ein Boot mit Menschen drinnen. Ich rief laut: "Hilfe, hier bin ich doch!" (Nouhaila)


Das Fußballturnier

Es war Fußballturnier in der Stadt. Ich war links außen und der Gegner war sehr stark. Aber als wir 6:0 hinten lagen, passierte ein kleines Wunder: Ich schoss 6 Tore in 6 Minuten. Wir kämpften um den Sieg. Ja, wir hatten eine Chance. Mein Freund wurde im Strafraum gefoult. Es gab Elfmeter für uns. Er lief an und traf! Es stand 6:7 für uns. Und Abpfiff! Wir hatten gewonnen. (Kilian)


Das Gruselschloss

 An einem sonnigen Nachmittag beschlossen Leo und ich in den Wald zu gehen. Eine Weile schlenderten wir gemütlich dahin, bis wir auf eine alte verfallene Mauer mit einem Tor stießen. Wir schauten hindurch und sahen plötzlich etwas blitzen.
 „Was war das?“ Schrien wir beide: „Ein Skelett oder ein Geist?“ Wir wollten wegrennen, aber da! Jemand ruft und sagt: „habt ihr Hu-Hu-Hunger?“ Wir stotterten j-j-ja. „Dann kommt rein. Wir gingen hinein. Ich dachte: Ich sehe nicht recht, aber doch drei Skelette standen vor uns. Sie hielten Netze in den Händen. Die Netze stemmten sie über uns und schmissen uns in ihren Kerker… . Am nächsten Tag als die Skelette noch alle tief und fest schliefen und sich nicht rührten, rüttelten wir an der Kerkertür. Und da!  sie hatten vergessen die Türe abzuschließen, wir entwischten und waren im letzten Augenblick noch rausgekommen, sonst hätten sie uns gleich wieder geschnappt.
Als wir wieder in unserem bekannten Wald waren, rannten wir so schnell unsere Beine uns tragen konnten nach Hause.
(Sarah)


In den Weihnachtsferien bin ich mit meinen Eltern und meinem Hund Peppo mit dem Bus zur Saalburg gefahren. Wir haben einen Weihnachtsmarkt entdeckt und ich habe Kinderpunsch getrunken der sooo lecker geschmeckt hat. Ich traf Liisas Mutter da und sah eine Pferdekutsche mit schwarzen Pferden. Auch der Weihnachtsmann war auf einmal da und hat Süßigkeiten den Kindern gegeben. Zuerst habe ich mich nicht hingetraut aber Mama ist mit mir gegangen. Das war ein schöner Weihnachtsmarkt.
Nach einer Stunde sind wir dann durch den Wald zurück nach Bad Homburg gelaufen. Als wir nachhause kamen war mir ganz schön warm und ich hatte ganz rote Backen. Zuhause habe ich erst mal einen warmen Kakao getrunken und Fernsehen gekuckt. (Janet)


Die gefährliche Schlangenjagd

Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur im Schnee. Ich dachte, was könnten das für Spuren sein? Ich sah, dass die Spur schmal und rund war. Ich ging zu Papa, er kannte sich  mit Tierspuren aus. Er sagte:,, Pass ja auf, das sind Spuren von einer Anakonda.“ ,,Was? Von einer Anakonda?“ Ich nahm die Axt und wartete, bis sie kommen würde, da bemerkte ich sie, sie bemerkte mich! Sie kam näher. Als sie vor mir stand, nahm ich die Axt und schlug zu, doch ich traf nicht. Dann wusste sie meinen Trick. Sie fauchte, da bemerkte ich, dass sie Gift aus ihrem Maul spritzte. Ich bekam Angst und kletterte auf die Kisten. Die Schlange war aber nicht dumm, sie kam mir nach. Ich konnte mich nicht mehr retten, doch ich sah eine Dachluke. Um dort hin zu kommen musste ich über die Schlange springe, ich konnte nicht, ich hatte zu viel Angst. Plötzlich kam sie noch näher heran. Jetzt musste ich springen. Ich schaffte es, doch die Schlange biss mich. Mit aufgerissenem Bein kletterte ich aufs Dach. Ich bückte mich über die Dachluke und knallte die Tür zu. Jetzt war sie eingesperrt und ich schlief ein. Am nächsten Morgen wachte ich auf und merkte, dass ich im Krankenhaus lag. Mit einem großen Verband. Ich war froh, dass man mich gerettet und ins Krankenhaus gefahren hatte. (Vincent)


 Die zwei geschockten Rehe

Da entdeckte ich plötzlich eine seltsame Spur im Schnee. Ich fragte mich, von welchem Tier sie sein könnte, aber es war etwas anders. Statt vier Spuren im Schnee waren es acht. Aber es gibt kein Tier mit acht Hufen, oder? Ich dachte nach: Am besten folge ich der Spur, vielleicht entdecke ich ja was Spannendes.

Ich folgte der Spur in den Wald. Plötzlich waren auf einer Stelle ganz viele Spuren, aber komischerweise waren es immer die gleichen Spuren. Da sah ich abgebrochene Zweige. Ich dachte: „Vielleicht haben sie hier gefressen?“ Ich ging weiter, ich sah Menschenspuren vor mir. Wer war es? Ein Dieb, ein Wilddieb, ein Jäger? Ich hatte Angst um die Tiere, deswegen ging ich im Schnellschritt weiter. Plötzlich lag ein großer Ast vor mir. Vielleicht war der Ast auf den Huf des Tieres gefallen, vielleicht war es verletzt? Mir kamen schon die Tränen, als ich ein Geräusch hörte. Es klang, als riefe jemand. Ich sah mich um. Da stand ein kleines Reh. Es stand drei Meter neben mir und sah aus, als suche es seine Mama. Ich ging zu ihm und beruhigte es: „Ich bringe dich zu deiner Mama“, sagte ich. „Wir müssen nur den Spuren folgen“. Plötzlich hörte ich Schüsse vom Jäger. „Komm Kleines, wir müssen deine Mami retten!“ Ich rannte los, das kleine Reh hinter mir. Ich sah den Jäger. „Nicht schießen!“, schrie ich. Der Mann drehte sich um. „Was willst Du denn hier?“, fragte der Mann. „Ich will das Reh beschützen“, sagte ich. Ich stellte mich vor die beiden. „Geh da weg, sonst kann ich nicht schießen!“, brüllte er. „Ich gehe nicht weg“, schrie ich. „Außerdem darf man in diesem Wald nicht schießen, oder ich hole die Polizei!“. „Gegen mich kannst Du zwar nichts machen, aber ich gehe“.

Als ich ihn nicht mehr sah, sagte ich zu den beiden: „Und jetzt lauft, sonst kommt er doch noch mal  zurück.“ Sie galoppierten über die Wiese zu den anderen Rehen. Ihr könnt Euch nicht vorstellen, wie schön es aussah. Ich guckte ihnen noch eine Weile nach, dann lief ich nach Hause. Ich war sehr müde. Ich erzählte alles meiner Mutter, und die sagte: „Du wirst bestimmt einmal Tierbeschützerin, so wie das aussieht.“ (Katharina)


Die  Geisterinsel

Seit Wochen war ich mit meinem Schiff allein auf dem Ozean unterwegs. Da sah ich endlich Land. Doch es gab ein Problem. Wo sollte ich mein Schiff anlegen? Ich fuhr einmal ganz um die Insel rum, da sah ich einen Hafen. Ich fuhr in den Hafen rein, doch was war das? Kein einziges Schiff war im Hafen. Ich legte an und kletterte vom Schiff. Ich ging die Straßen auf und ab. Langsam bekam ich Angst und dann geschah es in einem der Häuser öffnete sich die Tür.  Und etwas trat heraus. Doch was war das? Ein Skelett –  ahhhh!!!!!!! So schnell ich konnte, rannte ich zu meinem Schiff und fuhr weg. (Justus B.)