Im Ohrwurmkonzert am 5.12.08

Morgens um 8 Uhr trafen wir uns in der Schule. Wir waren schon sehr aufgeregt. Denn heute wollten wir in das Ohrwurmkonzert gehen. In diesem Jahr war das Thema „der Tanz“. Wir machten noch ein zweites Frühstück in der Klasse.

Anschließend gingen wir los. Nach einer Weile kamen wir am S-Bahnhof an. Wir erfuhren, dass unser Zug sich verspäten würde. Deshalb mussten wir auf den Zug nach Frankfurt warten. Auf der Fahrt aßen wir Gummibärchen und unterhielten uns. Endlich traf der Zug in Frankfurt ein. Wir stiegen aus. Zu Fuß gingen wir bis zum Konzert. Als wir in dem großen Gebäude ankamen, gingen wir hinein und nahmen unsere Plätze ein. Wir mussten noch lange warten, bis es anfing.

Es begann mit einem Klarinettenstück. Der Klarinettenspieler ging langsam um das Publikum herum. Als er das zweimal getan hatte, ging er ebenso langsam auf die Bühne. Ein Pianist stand auf der Bühne und war verzweifelt, weil seine Tänzerin weggelaufen war. Heute war doch das Fest. Der König wollte eine Tänzerin. Und die sollte zu seinem Klavierspiel tanzen.

Der Klarinettenspieler schlug vor als Tänzer einzuspringen. Aber der Pianist lachte nur über diesen Vorschlag. Um seine Verzweiflung zu vertreiben, spielte der Pianist Klavier. Eine Statue im Hintergrund des Bühnenbildes fing an sich zu bewegen. Der Pianist traute seinen Augen nicht. Doch die Statue bewegte sich im Rhythmus der Musik. Die Bewegungen waren aber steif und ruckartig. Der Pianist und der Klarinettist dachten, es sei eine gute Idee die Staute mit Öl zu schmieren, um ihre Bewegungen geschmeidiger zu machen. Doch das Ergebnis war leider, dass die Statue nun immer umkippte. Zuerst kippte sie auf die Seite, auf der der Pianist stand. Er fing sie auf und versuchte sie wieder aufzustellen. Doch dann kippte sie auf die andere Seite dem Klarinettenspieler in die Arme. So ging das eine Weile weiter. Endlich schafften sie es, die Statue aufzurichten. Der Pianist spielte Klavier und die Staute tanzte zu der Musik. Als er aufhörte stand sie in einer eleganten Position ein paar Meter neben dem Podest. Der Pianist ging zu der Statue hinüber, klatschte in die Hände und verkündete, dass die Statue seine Rettung sei. Die Statue antwortete, dass sie ein Kostüm brauche. Sie probten weiter und der Klarinettenspieler brachte ihr zu jedem Tanz ein passendes Kostüm. Der Pianist las aus einem Buch, aus welchen Ländern die Tänze kamen. Der Pianist und die Tänzerin gingen nach der Probe zu dem Fest des Königs. Damit war das wunderbare Ohrwurmkonzert beendet. Wir gingen wieder zum S-Bahnhof und fuhren zurück nach Bad Homburg.

Julia Winckelmann und Lena Barth