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Der Klassenfahrt-Rap der 4c

 

Das ist der Klassenfahrt-Rap der 4c,
überall Spaß wohin ich auch seh.

Wir alle würden gerne wieder mit
auf einen so coolen Trip.

Klassenfahrt, Klassenfahrt
Los geht’s Abfahrt.

 Wir haben aus dem Fenster geschaut
und Kaugummi gekaut.

 Klassenfahrt –

Haben nebeneinander gesessen
und gegessen.

Klassenfahrt –

Wir haben geredet und gelacht,
das hat sehr viel Spaß gemacht,
doch manchmal hat es auch gekracht.

Klassenfahrt –

 Am Ende der Zugfahrt mussten wir laufen,
das bringt uns zum Schnaufen.

Klassenfahrt –

 Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Franka, Alice, Madinah)

Die Nachtwanderung


Ei jo – die Taschenlampen war’n aus,
doch wenn man stolpert, dann ist man raus.

Wenn Du Dich traust weiterzugehen,
dann pass auf vor Joghurtbechern, die sich bewegen.
Ei jo – es gab eine gruslige Geschichte, mir klopfte das Herz,
aber am Ende war alles nur ein Scherz.

 Der Opferplatz war ein Gesich
und auch gruselig.

 Der Mond war hell - der Boden war dunkel
es gab viel geisterhaftes Gemunkel.

 Jetzt sind wir müde und wollen schlafen gehen,
morgen gibt’s wieder viel zu sehen.

 Ei jo – die Jugendherberge war sehr schön,
ich würde gern noch ein zweites Mal hingehen.

 Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Vincent, Max Ko)

 

Imker

 Ei jo – wir war’n beim Imker - dem Bienenmann,
er zeigte uns alles was `ne Biene kann.

Ei Mann – es gab dort wirklich 10 Millionen Bienen,
die müssen alle ihrer Königin dienen.

Die Königin legt Larven, die nach vier Tagen schlüpfen,
die Arbeitsbienen müssen alle um sie `rum hüpfen.

Die Bienen leben dort in 80 Körben und Kästen,
auf dem Hof hat der Imker überhaupt keine Wespen.

Er erzählte uns noch über Tiere und so,
wir bekamen `nen Glas Honig, da waren wir froh.

Aus dem Bienenwachs machten wir viele Kerzen,
ihr könnt uns glauben, es gab viel zu scherzen.

Ei jo – beim Imker war’s echt cool,
wir waren dort unsrer Schul’.

   Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul’.

 (Niko, Moritz)

 

Umgebung

Es gab nen Bach,
der war echt flach.

Man konnte Staudämme bauen,
darin `nen Fisch verstauen.

Die Jungs übten mit dem Basketball,
die Mädchen spielten Pferde im Stall.

Es gab zwei Bäume, die fest schliefen,
man nannte sie auch schlafende Riesen.

Es gab viel Laub, und das war glatt,
die Mädchen zogen die Jungen bergab.

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

(Max M., Moritz)

Wir bekamen Pause und gingen raus,
fanden alles supercool.

Frau Kühne sagte, seid nicht so wild,
doch wir hörten nicht auf sie.

Sprangen über’n Bach,
rannten von `nem Hang,
hüpften in die Pfützen
und spielten Cowboy.

Das war die ganze Freizeit – ja!

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Anna-Lena, Magdalena)

 

Als erstes mussten wir
die Betten abziehen.

Dann mussten wir sie schmücken
zu unserem Entzücken.

Da kamen die Mädchen und wollten Party machen,
wir warfen die Tür zu und ließen es krachen.

Es wurde stockdunkel und plötzlich wurde es warm,
ich hatte irgendwas in meinem Arm.

Ich riss das Licht an und schaute mich um,
ich tanzte mit meinem Kissen herum.

Wir wollten noch tanzen, doch die Party ist aus,
denn morgen geht’s mit dem Förster raus.

Das ist der Klassenfahrt-Rap der 4c,
überall Spaß, wohin ich auch seh’.

Wir alle würden wieder gehen mit
auf einen so coolen, heißen Trip.

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Richard, Leon)

 

Försterin

Wir waren bei der Försterin,
haben viel gespielt und gelacht.
Wir war’n im Wald und haben viel gespielt.

Wir waren bei der Försterin,
haben viel gespielt und gelacht.
Wir war’n im Wald und haben viel gespielt.

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Eva, Julia)

 

Burg Braunfels, Burg Braunfels,
das war so mega cool.

Das eine Mädchen auf dem Bild schmollte,
weil es traurig ist.

Im Rittersaal, im Rittersaal,
da haben wir ein Spiel gespielt,
das ging um Ritter, war ja klar.

In Burg Braunfels haben wir viel gelernt
von Rittern, Burgen und Schwert.

Und mit den Filzpantoffeln
flitzten wir wie Kartoffeln.

Natürlich hat es Spaß gemacht,
und alle haben mitgemacht.

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Tara, Laura, Franziska)

 

Klassenfahrt, Klassenfahrt,
los es geht auf Klassenfahrt.

Wir spielten Ping Pong
und sahen nur noch King Kong.

Ping Pong, King Kong
Es spielten alle Ping Pong.

Jo – wir haben Ping Pong
gespielt, und das war cool.

Das war das beste Zelt,
und zwar das Ping Pong Feld.

 Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Max Kö, Mauricio)

 

Ritterschmaus

Ei jo – wir haben uns vollgefressen
Mit Schinkenkeulen und Delikatessen.

Wir haben einen vollen Mund,
werden deshalb richtig rund.

Die Knochen flogen durch den Raum
Und waren dabei noch ganz braun.

Bratkartoffeln gab es auch,
das war alles beim Ritterschmaus.

Die Klassenfahrt war cool,
wir waren unterwegs mit der Schul.

 (Max M, Jan-Niklas, Leonard)

 


 

 

Ich will ein Pferd!

von Eva Neidhart

 

Inhaltsverzeichnis:

 

 „Ich will ein Pferd!“

 Einkaufen

 1. Reitstunde

 Note 1 Team Blau

 Turnier

 Fohlen Geburt

 Verkauft?

 Ein Glückstag

 

 

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„Ich will ein Pferd!“

 

Es war 9 Uhr. Ich saß mit meinen Eltern am Frühstückstisch. Es war Samstag. Papa war auch da. Meine Eltern unterhielten sich schon wieder übers Umziehen. Wir wohnten in einer sehr kleinen Wohnung.

Ich versuchte gerade, meine Eltern zu einem Pferd zu überreden: „Mama, wieso kann ich nicht ein Pferd haben oder reiten lernen?“ Meine Mutter antwortete: „Nina! du nervst mich so doll damit! Na gut! Aber ein Pferd bekommst du erst an deinem ersten Turnier.“

„So, du gehst mit Papa einkaufen“, erwiderte meine Mutter, „und ich telefoniere wegen der Reitstunden.“

   

 

Einkaufen

 

 Papa fuhr mit mir zum Reitladen. Auf der Fahrt erzählte er mir sehr viele interessante Sachen.

Im Reitladen suchte ich mir beige Reithosen, ein rotes T-Shirt und eine blaue Reitkappe aus. Dazu noch eine Gerte (auch in rot) und eine rote Putzbox. Rot war meine Lieblingsfarbe.

Anschließend fuhren wir noch zum Taldi, um Essen einzukaufen. Später fuhren wir nach Hause.

Zu Hause erfuhr ich dann die gute Nachricht. Es gibt einen Reiterhof und der verlangt gar nicht so viel Geld pro Woche.

Es war so ein schöner Tag.

 

 

1.Reitstunde

 

Endlich war es soweit: Meine erste Reitstunde! Mama fuhr mit mir zu der Reitstunde.

Meine Reitlehrerin begrüßte uns freundlich. Ich ging mit anderen Kindern in eine große Reiterhalle. „Ich heiße Simone“, sagte sie, als wir in der großen Reithalle ankamen. Wir gingen einmal durch den Stall und durften die Pferde streicheln.

Anschließend gingen wir auf den großen Vorplatz. Dort stand bereits ein großer, schöner Fuchs. „Sie heißt Linda“, erklärte uns Simone. Linda war eine schöne große Fuchsstute. Sie hatte hinten ein Brandzeichen in Form eine Herzens. Simone sagte: „So, ihr müsst sie jetzt nur schön putzen.“

Simone holte aus der Sattelkammer Sattel und Zaumzeug und das Halfter. Jetzt gingen wir alle in die große Reithalle. Dort setzte Simone Linda den Sattel auf. Danach das Zaumzeug. Dann ging es endlich los, doch davon will ich lieber nicht erzählen. Ich habe mich so blamiert. Vielleicht klappt es ja das nächste Mal besser.

 

 

Note 1 Team Blau

 

Es war Montag und ich saß in der Schule. Am Freitag hatten wir eine Mathearbeit geschrieben und heute kriegen wir sie zurück. Meine Klassenlehrerin schrieb den Notenspiegel an die Tafel. Und so sah er aus:  

1

2

3

4

5

6

1

15

2

4

/

/

                                              

Durchschnitt: 2,0

Ich war eigentlich nicht Klassenbeste und so habe ich mit einer 2 gerechnet. „Nina“, sagte die Lehrerin, „1. Seht ihr, die Mädchen sind doch besser.“ Die Jungs streckten mir die Zunge raus.

Nach der 6. Stunde ging ich mit meiner Freundin Alexandra nach Hause. Dort umarmte mich meine Mutter 10 mal. Nach dem Mittagessen fuhren wir zum Reiten.

Ich war inzwischen schon ein ganzes Jahr beim Reiten. Ich konnte Schritt, Trab, Galopp und Springen. Diese Mal hatte Simone eine Überraschung für uns. „Ihr kennt doch die Sommer-Turniere, oder?“, fragte Simone. Alle nickten. „Da werden wir das nächste Mal mitmachen!“, sagte Simone. „Ja“, riefen alle im Chor. „Also üben wir jetzt springen“, sagte Simone als sich alle wieder beruhigt hatten. In dieser Reitstunde klappte alles. Vom Springen bis zum Schritt. Alexandra war auch dabei. Am Schluss der Stunde hatte Simone noch eine Überraschung für uns. „Also, wir machen noch Teams bei dem Turnier“, sagte Simone, „und zwar in zweier Teams.“ „Ja“, riefen wieder alle. „Also, ich werde euch jetzt in zweier Teams aufteilen“, brüllte Simone gegen uns an. Tina und Leonie, Nina und Alexandra, Kathi und Paula und Thorsten und Max hießen die Teams.

   

 

Turnier

 

In den nächsten Wochen klappte alles bestens. Nur beim Springen über den Wassergraben hampelt Batten (mein Übungspferd welches ich auch kaufen möchte) immer herum.

Morgen sind die Sommerturniere. Und Morgen ist auch Ferienanfang.

Doch morgens habe ich plötzlich Kopfschmerzen. Aber zum Glück verschwinden sie wieder. Wir fuhren sehr lange zum Turnier weil Papa es einfach nicht gebacken kriegt, die Anhängerkupplung zu lösen. Außerdem müssen wir noch Alexandra abholen. Doch zu allem Überfluss ist sie krank. Sie hat sich das Bein gebrochen. Ich muss alleine beim Turnier antreten!

Als wir ankamen, gab es erstmal Stress. Denn als ich Batten waschen sollte, kam aus dem Shampoo Senf. Die Mädels neben mir kicherten als sie Batten gelb sahen. Hm, heute muss mein Unglückstag sein. Das Üben mit Batten klappte ganz gut.

Die Teilnehmer wurden einzeln aufgerufen. Ich kam als letztes. Beim Vorletzten rutschte mir fast das Herz in die Hose. Dann war ich dran. Alle Hindernisse waren gut. Doch nur beim letzten Wassergraben wurde mir mulmig. Ob Batten wieder tänzelte? Ich brauchte irgendwie Mut. Dann, mitten aus 1000 Zuschauern, sah ich Alexandra. Jetzt hatte ich wieder Mut. Ich ritt mutig auf den Wassergraben zu. Jeder hatte die erste Stange gerissen. Wenn Batten es schaffen würde, würde ich gewinnen. Und.... Batten sprang. Sie berührte mit ihren Hufen die Stange. Die Stange wackelte. Sie drohte abzustürzen! Das Publikum hielt den Atem an. Ich hielt den Atem an. Dann, wie ein Wunder, stürzte die Stange nicht ab. Das Publikum klatschte. Ich war so stolz auf mich. Ich hatte gewonnen!

Von dem Preisgeld kauften mir meine Eltern Batten!

   

 

Fohlengeburt


Ich hatte Batten nun schon ein ganzes Jahr. Ich ritt mit Batten aus. Kurz vor dem Wald blieb sie plötzlich stehen. Ich trieb sie an, doch sie wollte nicht weiter. Sie wollte einfach nicht. Ich stieg ab und untersuchte sie. Doch ich fand nichts. Außer, dass ihr Bauch dicker geworden war. „Sie wird doch nicht...“, sagte ich zu mir selbst. Ich ritt sofort mit Batten zurück.

Dort untersuchte sie der Tierarzt Dr. Baum. „Sie, mh“, stammelte Dr. Baum zu mir, „sie, sie kriegt ein Fohlen.“ „Was?“ fragte ich und streichelte Batten. „Ja, es wird in einer Woche sein.“, sagte Dr. Baum. Er ging und ich war noch immer erstaunt.

Dann war es soweit. Eine Woche war vorbei. Laut Dr. Baums Berechnungen soll das Fohlen heute kommen. Ich war ganz aufgeregt. Als ich in Battens Box war, um das Futter zu füllen, da sah ich, dass sie lag. Pferde liegen nur, wenn sie krank sind, aber auch bei Fohlengeburten. Das Fohlen!

Ich rief Dr. Baum an, er war am Telefon. Er kam sofort. Dann, nach einer Stunde, war das Fohlen auf der Welt. Es war ein Mädchen. Ich nannte es Scarlett. „Noch ein paar Stunden und sie kann stehen, Nina“, sagte Dr. Baum.

 

Verkauft?

 

Scarlett war nun schon ein ganzes Jahr alt. Ich war mal kurz draußen auf dem Hof mit ihr, da sagte ein Mann: „Hej, du da!“ Ich blickte auf „Hej, wie viel willst du für das Fohlen haben?“ fragte er. „Gar nichts“, antwortete ich, „ich verkaufe es nicht!“ Mürrisch zog der Mann ab.

Als ich zu Hause war und wir beim Abendbrot saßen, erzählte ich meinen Eltern die Geschichte.  Sie sagten nur: „Nina, wir müssen Scarlett verkaufen!“ Traurig zog ich ab. Das darf doch alles nicht wahr sein.

An diesem Abend diskutierten meine Eltern lange rum. Bis sie ins Bett gingen, war es glaube ich, zwei Uhr.

 

Ein Glückstag

 

Am nächsten Morgen radelte ich um 8 Uhr zum Reiterhof. Dort sah ich Batten und Scarlett zusammen kuscheln. Mit Batten ritt ich noch etwas aus.

Danach sah ich unser Auto mit Pferdeanhänger. Als meine Eltern ausstiegen, sagten sie: „Happy Birthday, Nina!“ Jetzt fiel es mir wieder ein. Ich hatte Geburtstag. Und mein Geburtstagsgeschenk war Scarlett!

Wir feierten auf dem Reiterhof noch spät bis in die Nacht hinein.

 

Ende