Die Hausaufgabenbetreuung der FES feiert ihr 10jähriges Jubiläum
J Zeitungsartikel in der Frankfurter Rundschau
JSchülertext zur Hausaufgabenbetreuung
Zeitungsartikel in der Frankfurter Rundschau zum Jubiläum der Hausaufgabenbetreuung
Bad Homburg.
Ich freue mich, dass man den Kleinen helfen und ihnen Wissen vermitteln kann.
Das macht einfach Spaß." Auf diesen knappen Nenner bringt Katharina Nickel ihre
ehrenamtliche Arbeit in der Friedrich-Ebert-Schule.
Sie ist Schülerin am Kaiserin-Friedrich-Gymnasium (KFG) und hilft mit 19 anderen
Gymnasiasten Schülerinnen und Schülern der Gonzenheimer Grundschule bei den
Hausaufgaben. Geld gibt es nicht dafür, das ist den Helfern aus der 11. Klasse
nicht wichtig. "Es ist für uns eine Bereicherung, andere Persönlichkeiten kennen
zu lernen und mit ihnen umzugehen. Man erwirbt soziale Fähigkeiten, die man
später braucht", sagt die 15-jährige Schülerin. Das sei ihr wichtiger als Geld.
Ihr zehnjähriges Bestehen feierte die Hausaufgabenhilfe von Schülern für Schüler
in der vergangenen Woche. Gegründet wurde sie 1997 von Ursula Grimberg, Lehrerin
am KFG, und Ingelore Kienz, damals Konrektorin der Friedrich-Ebert-Schule. Die
ersten Jahre machten Schüler der Jahrgangsstufe neun diesen ehrenamtlichen Job
an der Grundschule. Intention war es damals, den pubertierenden Schülern eine
Aufgabe zu geben, in der sie Bestätigung und Anerkennung erhalten. "Das ist ein
schwieriges Alter. Da ist es wichtig, dass sie etwas machen, was sie können,
etwas, wo sie mitreden können", sagt Ursula Grimberg.
Seit einigen Jahren betreuen Elftklässler die Grundschüler. Sie lassen es sich
als soziales Praktikum anerkennen. "Das läuft im Rahmen der Berufsvorbereitung
in der Oberstufe", so Grimberg. Dafür bekommen sie nicht nur ein Zertifikat,
sondern auch einen Eintrag ins Abiturzeugnis über ihr freiwilliges soziales
Engagement.
Und das funktioniert laut Katharina so: "Wir vermitteln den Kindern
Grundschulwissen bei den Hausaufgaben und suchen mit ihnen gemeinsam nach
Lösungswegen, damit sie die Aufgaben irgendwann auch selbstständig lösen
können." Auch vor Klassenarbeiten helfen sie den Kleinen. Schüler könnten das
besser als Erwachsene, findet Katharina. "Wir sind selber in der Schule. Und
unsere Grundschulzeit liegt ja auch noch nicht so lange zurück", sagt sie.
Ganz allein machen die Gymnasiasten die Hausaufgabenhilfe, zu der täglich
zwischen 15 und 20 Kinder kommen, freilich nicht. Als pädagogische Leiterin ist
Cornelia Langosch angestellt. Sie ist die einzige bezahlte Kraft und bekommt ihr
Geld zum Teil aus den Einnahmen - jedes Kind bezahlt drei Euro pro Woche. Den
Rest legt der Förderverein der Friedrich-Ebert-Schule drauf. Außerdem helfen
Erwachsene des Vereins Bürgerhilfe Bad Homburg unentgeltlich mit, manche von
ihnen bereits seit zehn Jahren.
Frankfurter
Rundschau (10.12.2007)
"Die Hausaufgabenhilfe an der FES", Berfin, Kl. 3b
Was ich an der Hausaufgabenhilfe gut finde:
Wenn wir Hilfe brauchen und nicht weiter kommen, dann melden wir uns und dann erklären sie es uns. Wenn wir fertig sind, dann bekommen wir auch mal Belohnungen. Und alle sind sehr nett und hilfsbereit.
Was ich nicht gut finde:
Und nach den Hausaufgaben finde ich schade, dass wir nicht was unternehmen, z.B. spielen und manchmal nerven die Kinder.
Wieso sind wir in die Zeitung gekommen:
Wir sind in die Zeitung gekommen, weil es die Hausaufgabenhilfe schon viele Jahre gibt. Wenn Kinder Schwierigkeiten mit Hausaufgaben haben, dann können sie auch hierhin kommen. Und man kann Freundinnen finden.
Was ich über die Feier (gemeint ist der 29.11.2007) denke:
Ich fand gut, dass wir malen konnten und naschen und spielen.