Projekte der Musikalischen Grundschule an der FES


Folgende Projekte werden an unserer Schule angeboten oder wurden schon durchgeführt:

> regelmäßige Ausgabe von CDs für den Gebrauch in den Klassen (Bewegungsspiele, Lieder zu den Jahreszeiten)

> schulinterne Lehrerfortbildungen für die fächerübergreifende Umsetzung musikalischer Elemente

> bewegter Schulhof

> Singen und Bewegen vor den Ferien

> Klassenflöten im 1. Schuljahr

> FES Liederbuch

> Klanginstallation Schulhof

> Ruheraum

> Gitarrenunterricht für Lehrer (mittwochs 6. Stunde)


Bewegter Schulhof

Wann: Immer dienstags und donnerstags auf dem großen Schulhof in der 1. Hofpause (bei geeignetem Wetter)

 

Wie schon im vergangen Jahr bietet Frau Dominick auch in diesem Schuljahr bei guten Wetter wieder "Tanzen auf dem Schulhof" an.

Eine lautstarke Anlage sorgt für einen satten Sound vor dem Pavillon und es wackeln Hüften, wedeln Arme und springen Beine nach den verschiedensten Rhythmen.

Viele Kinder nehmen aktiv an diesem Angebot teil, manche gesellen sich auch einfach als Zuschauer zu dieser fröhlichen Runde

In jedem Fall sind die Tanztermine auf dem Schulhof eine großartige Sache, die von immer mehr Fans ungeduldig erwartet werden werden.

 


 

Klassenflöten in der Klasse 1b

 

Seit Dezember 2009 flöten alle Kinder der klasse 1b gemeinsam fast jeden Tag.

Und das kam so:

Auf dem ersten Elternabend stellte die Klassenlehrerin Frau Kretzschmar den Eltern der Klasse 1b das Projekt "Klassenflöten" vor. Dabei lernen viele Kinder gleichzeitig anhand verschiedenster Stücke (klassisch, modern, schnell, langsam, mit Gesang, ohne Gesang, usw.) das Flöten.

Im ersten Teil lernen alle Kinder fünf Töne spielen. Die Stücke sind entsprechend angelegt. Die Eltern der Klasse 1b stimmt dafür, das Projekt in der Klasse zu starten. Der Förderverein sponserte die Schülerbücher mit CD im Klassensatz. Die Eltern finanzierten die Flöten.

Die Flöten erhielten alle Kinder während der Weihnachtsfeier der Klasse 1b am 5.12.2009 überreicht. Seitdem flöten wir fast täglich und haben mittlerweile einige Stücke gelernt.

Toll ist die Begleitmusik auf CD. Da hört sich beim Mitspielen alles super an und es fällt nicht auf, wenn ein Ton mal schief klingt. Außerdem kann man einfach aufhören, wenn das Stück zu schnell ist, denn es flötet ja eine ganze Klasse. Ein Problem gibt es nur, wenn alle aufhören ... :-), aber das ist bis jetzt noch nicht passiert.

DAmit die Lehrerin nicht immer schreien muss, gibt es beim Flöten feste Regeln:

Man darf nur flöten, wenn die Musik läuft oder die Lehrerin das Startzeichen gegeben hat.

Wenn nämlich alle durcheinander in die Flöte pusten, gibt es schnell ein Durcheinander und man muss sich die Ohren zuhalten!

 

  

 


Projekt Klanginstallation Schulhof

Projektteam: Yvonn Kretzschmar, Herr Steinbach, Birgit Sittmann

Zeitraum: Herbst 2007 – Ostern 2008

Definition:

Die Klanginstallation: In ihr kommen musikalische, bildnerische und räumliche Elemente zusammen. Sie ist aber nicht eine Kombination, sondern etwas Eigenständiges zwischen Musik, Bildender Kunst und Architektur.

Was installieren wir?

Zunächst einmal musste geklärt werden, welche Art von Klanginstallation für den Schulhof geeignet wäre. Aufgrund der nahen Lage von Anwohnern zum Schulgelände waren damit Klänge, die elektronisch erzeugt werden, ausgeschlossen, z.B. die Aufnahme von Alltagsgeräuschen und Abspielen dieser über Lautsprecher o.ä.

Eine weitere Einschränkung oder Herausforderung stellte die Materialauswahl und -beschaffung dar. Das Material sollte sowohl witterungsbeständig und am besten dauerhaft haltbar sein, aber auch einen gewissen Kostenrahmen nicht sprengen bzw. am besten sogar gar keine Kosten verursachen.

Schließlich musste geklärt werden, wie die Klänge erzeugt werden sollen.

Sollten die Kinder die Möglichkeit erhalten, die Klänge selbsttätig zu erzeugen, also die Klanginstallation für sie erreichbar sein oder sollten die Klänge durch jeweils herrschenden Außenbedingungen (z.B. Wetter) erzeugt werden? Sollten die Klänge ständig hörbar sein?

Und letztlich sollte eine Klanginstallation auch optisch ansprechend und in den Schulhof integrierbar sein.

Die Entscheidung fiel zugunsten einer Klanginstallation, die zum einen aus günstigen Materialien aus dem Baumarkt und zum anderen aus zusammengetragenen Materialien, die jeder irgendwo in seinem Keller liegen hat, hergestellt werden kann.

Wir entschieden uns außerdem gegen eine Betätigung der Klanginstallation durch die Schüler, die aber für weitere Installationen noch hinzukommen kann. Des Weiteren war es uns wichtig, dass die Klänge auch wegen der Anwohner nicht ständig erzeugt werden und dass sie durch Umweltbedingungen, wie Wind oder Regen entstehen – dass man sie nicht erst in Gang bringen muss.

Als Vorbild für unsere erste Klanginstallation diente eine im Spielwarenhandel erhältliche „Thundertube“ – auch Donnerröhre genannt. Sie besteht aus einem zylinderförmigen Körper. Eine der kreisförmigen Flächen des Körpers ist geschlossen und mittig eine lange Feder befestigt, die durch Bewegung im Zylinder ein donnerartiges Geräusch verursacht, welches durch den Zylinder verstärkt wird.

Weitere Klanginstallationen sollen aus Materialien entstehen, die durch gegenseitiges Berühren und Aufeinandertreffen Geräusche entstehen lassen – sogenannte Klangmobiles.

 

Wie stellen wir das her?

Die Donnerröhre wird aus einem im Baumarkt erhältlichen Plastikrohr (Æ mind. 20 cm) hergestellt. Je nach Länge kann dieses noch zerteilt werden für weitere Donnerröhren. Die Länge eines Zylinder sollte ca. 25 cm betragen. Mit Hilfe eines Plastikdeckels (passend zum Rohr im Baumarkt erhältlich) wird ein Ende des Zylinders geschlossen. In der Mitte des Deckels ist ein Loch zu bohren in welches eine Feder (z.B. von einem Rohrreiniger) angebracht wird. Mit Klebstoff wird die Feder fixiert. Sie sollte mindestens eine Länge von 70 cm haben.

Mit Schülern kann die Donnerröhre nicht hergestellt werden. Jedoch kann sie von Schülern optisch ausgestaltet werden, z.B. durch Bemalen. Der Außenfläche des Zylinders. Die Farbe muss aber durch eine Lackschicht versiegelt werden.

Die Klangmobiles können zusammen mit den Kindern hergestellt werden - eventuell müssen Bohrungen zuvor hergestellt worden sein.

 Wo installieren wir es?

Die Klanginstallationen werden zunächst an Bäumen auf dem Gelände hinter dem Pavillon angebracht, um die Geräuschintensität und die tatsächliche Witterungsbeständigkeit zu testen und zu beobachten.

Welche Wirkung ist zu beobachten?

Je nach Geräuschpegel, Materialfestigkeit und Interesse seitens der Schüler können auch in anderen Bereichen des Schulhofs weitere Klanginstallationen in Ausweitung des oberen Zeitrahmens angebracht werden.

Ausblick

In Projektwochen oder Projekten im Musik- und Kunstunterricht besteht die Möglichkeit weitere Ideen für Klanginstallationen zu entwickeln und umzusetzen. Ebenso muss dafür gesorgt werden, dass beschädigte Klanginstallationen repariert oder erneuert werden.

Nachtrag

Die Klanginstallation wurde aus wettertechnischen Gründen in das Schulgebäude verlegt.